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Österreich verbietet Verkauf von HHC-Produkten

Nachdem Produkte mit Hexahydrocannabinol (HHC) wie HHC-Blüten immer mehr Aufmerksamkeit bekamen, sind viele Hanfshops auf den Zug aufgesprungen und haben HHC-Produkte in ihr Sortiment aufgenommen – vermutlich aus zwei Gründen: Zum einen befinden sich HHC-Produkte (noch) in einer Grauzone und zum anderen um das schnelle Geld zu machen.


Österreich verbietet Verkauf von HHC-Produkten

Wir haben bereits Anfang Februar über HHC berichtet. Aufgrund dessen, dass es keine Erkenntnisse über die Wirkung, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und die Auswirkungen einer langfristigen Einnahme gibt, halten wir HHC für unberechenbar und mit erheblichen Risiken behaftet.


Österreich hat jetzt laut einer Aussendung des Gesundheitsministeriums die Verbindung Hexahydrocannabinol (HHC) als Neue psychoaktive Substanz (NPS) eingestuft. Damit sind Herstellung und Handel verboten. Der Besitz und der Konsum bleiben hingegen straffrei.


Laut einem Bericht soll das Verbot morgen in Kraft treten und laut dem Gesundheitsminister Johannes Rauch so lange gelten, bis man ausreichende Erkenntnisse über die gesundheitlichen Folgen habe.

Wir begrüßen dieses Verbot und hoffen darauf, dass Deutschland nachzieht. Denn derartige Produkte schaden nicht nur dem Verbraucher, sondern auch der ganzen Branche.


“Synthetisch hergestellte HHC-Produkte werden in Österreich immer öfter konsumiert und vermarktet. Mögliche gesundheitliche Kurz- oder Langzeitfolgen sind aber weiterhin unbekannt. Als Neue Psychoaktive Substanz wird die Herstellung sowie der Handel von synthetisch hergestelltem HHC verboten, bis wir ausreichend Erkenntnisse über die gesundheitlichen Folgen haben”, erklärte Gesundheitsminister Johannes Rauch.


Wir begrüßen dieses Verbot und hoffen darauf, dass Deutschland nachzieht. Denn derartige Produkte schaden nicht nur dem Verbraucher, sondern auch der ganzen Branche.



Autorin: Alexandra Latour

Aufgrund der über zehnjährigen freiberuflichen Autorinnentätigkeit für renommierte Gesundheitsportale und Online-Magazine übernahm Alexandra Latour Anfang 2017 die stellvertr. Redaktionsleitung von Leafly Deutschland. Auch nach der Schließung der deutschen Niederlassung von Leafly war sie weiterhin als Medizinredakteurin und Beraterin in der Cannabis- und CBD-Branche tätig und konnte sich hier eine umfangreiche Expertise aneignen.


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