top of page
  • AutorenbildAlexandra

FDA fordert Regulierung für CBD-Produkte

Aktualisiert: 23. März 2023

Die US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde FDA hat angekündigt, dass angesichts des wachsenden Marktes für Cannabidiol (CBD) in den USA ein neuer Regulierungsweg für CBD-Produkte erforderlich ist, um die Risiken zu kontrollieren. Obwohl die Produkte nach dem Verzehr oft "gut verträglich" seien, können sie Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Durchfall, Appetitlosigkeit und Schläfrigkeit verursachen.


FDA fordert Regulierung für CBD-Produkte

In einem Onlinebericht heißt es, dass die FDA darauf hingewiesen habe, dass die Verwendung von CDB verschiedene Sicherheitsbedenken aufwirft, insbesondere bei langfristiger Anwendung. Studien hätten eine potenzielle Schädigung der Leber, Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten und mögliche Schäden für das männliche Fortpflanzungssystem gezeigt. Auch sei die CBD-Exposition bei bestimmten gefährdeten Bevölkerungsgruppen wie Kindern und Schwangeren "besorgniserregend".



Schutzmaßnahmen für Verbraucher


Die FDA erklärte, dass ein neuer Regulierungsweg den Verbrauchern zugutekäme, indem er Schutzmaßnahmen und Aufsicht bietet, um die mit CBD-Produkten verbundenen Risiken zu handhaben und zu minimieren. Die Maßnahmen für das Risikomanagement könnten klare Kennzeichnungen, die Vermeidung von Verunreinigungen, Grenzwerte für den CBD-Gehalt und ein Mindestkaufalter umfassen, um das Risiko der Einnahme durch Kinder zu verringern".


Derzeit bieten die bestehenden Lebensmittel- und Nahrungsergänzungsmittelbehörden des Bundes nur begrenzte Instrumente für den Umgang mit vielen der mit CBD-Produkten verbundenen Risiken. Nach dem Gesetz muss jede Substanz, einschließlich CBD, bestimmte Sicherheitsstandards erfüllen, um rechtmäßig als Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensmittelzusatzstoff vermarktet werden zu können.


"Angesichts der vorliegenden Erkenntnisse ist nicht ersichtlich, wie CBD-Produkte die Sicherheitsstandards für Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensmittelzusatzstoffe erfüllen könnten. Wir haben zum Beispiel keine ausreichenden Beweise gefunden, um zu bestimmen, wie viel CBD konsumiert werden kann und wie lange, bevor es einen Schaden anrichtet. Daher beabsichtigen wir nicht, eine Regelung zu treffen, die die Verwendung von CBD in Nahrungsergänzungsmitteln oder herkömmlichen Lebensmitteln erlaubt", erklärte Janet Woodcock, Principal Deputy Commissioner bei der FDA.


Überwachung des CBD-Marktes


Woodcock führte laut dem Onlinebericht weiter aus, dass man den Markt weiterhin sorgfältig überwachen und Produkte identifizieren werden, die Risiken bergen, und im Rahmen unserer Befugnisse handeln. Dabei freue sich die FDA auf die Zusammenarbeit mit dem Kongress, um eine behördenübergreifende Strategie für die Regulierung dieser Produkte zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Öffentlichkeit zu entwickeln.






Autorin: Alexandra Latour

Aufgrund der über zehnjährigen freiberuflichen Autorinnentätigkeit für renommierte Gesundheitsportale und Online-Magazine übernahm Alexandra Latour Anfang 2017 d ie stellvertr. Redaktionsleitung von Leafly Deutschland. Auch nach der Schließung der deutschen Niederlassung von Leafly war sie weiterhin als Medizinredakteurin und Beraterin in der Cannabis- und CBD-Branche tätig und konnte sich hier eine umfangreiche Expertise aneignen.

24 Ansichten
bottom of page